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Die Geschichte der Einmalprodukte für die Inkontinenzversorgung
Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte man als Hilfsmittel zur Aufnahme von Urin lediglich Krankenunterlagen aus Zellstoff zur Verfügung, die mehr oder weniger gekonnt „angewindelt“ wurden. Dann kamen mit den Zellstoff- und Pulpvorlagen in Streifenform die ersten „körpernahen“ Inkontinenzprodukte auf den Markt. Doch die Saugleistung war eher unterdurchschnittlich und die Produkte sehr dick und voluminös. Mit der Entwicklung von Inkontinenzslips brach eine neue Ära der hygienischen Versorgung inkontinenter Menschen an.
Superabsorber Pulver
Superabsorber Wirkung
Heute gibt es ein breites Sortiment absorbierender Inkontinenzprodukte in unterschiedlichen Saugstärken und Formen. Produkttechnisch sind sie mittlerweile so ausgereift, dass sie ein Höchstmaß an Auslaufsicherheit, Hautschutz und Tragekomfort gewährleisten. Das breite Sortiment macht es aber auch möglich, "gezielt", d. h. den individuellen Bedürfnissen des Betroffenen angepasst, zu versorgen und so eine zeit- wie kostenaufwändige Über- bzw. Unterversorgung zu vermeiden.
Dank der technischen Fortschritte können heute so genannte „hochpermeable“ Superabsorber eingesetzt werden, die noch dünnere und diskretere Hilfsmittel möglich machen.
Qualität schützt vor Folgeerscheinungen
Aufsaugende Hilfsmittel sind bei der Behandlung inkontinenter Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch damit eine sichere Pflege gewährleistet werden kann, sind hohe Qualitätsanforderungen nötig. Eine Verwendung minderwertiger Produkte kann gravierende Folgen haben. Die Betroffenen können unter Hautirritationen bis hin zu Hautausschlägen oder sogar Dekubitus, also Wundliegen leiden. Ganz zu schweigen von dem fehlenden Wohlbefinden durch das Tragen solcher Produkte.

Um den notwendigen Qualitätsstandard zu gewährleisten, sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmte Qualitätskriterien vorgegeben, denen die Produkte entsprechen müssen.

Dabei stellt sich die Frage, ob diese Vorgaben ausreichend sind. Um den Betroffenen die maximale Versorgung bieten zu können, haben einige Hygieneprodukte-Hersteller, wie z.B. Hartmann, weit darüber hinausgehende Qualitätskriterien entwickelt. Hierzu zählen u.a. Atmungsaktivität, Tragekomfort, einfache Handhabung sowie kompetente Information zum Umgang mit den Produkten. Eine optimale Versorgung inkontinenter Menschen mit diesen Hygieneprodukten kann also gewährleistet werden.
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